Harte Arbeit lohnt sich (nicht mehr): HiBobs „Career Report“ enthüllt Zweifel der Beschäftigten an Job-Sicherheit und Wertschätzung

Die „Career Report“-Studie des internationalen HR-Softwareanbieters HiBob zeigt, wie verunsichert die Beschäftigten in der DACH-Region sind – und dass die Loyalität zu ihren Unternehmen 2025 ins Wanken gerät. Die Kündigungsbereitschaft steigt. Allein die Wirtschaftslage hält sie auf.

Wer hart arbeitet, wird dafür belohnt: Daran glauben zwar die meisten Befragten in HiBobs „Career Report“-Studie. Deren Ergebnisse offenbaren jedoch, dass Mitarbeitende glauben, ihrer Arbeitsleistung werde nicht die gebührende Wertschätzung entgegengebracht. Manche planen bereits einen Jobwechsel. Der internationale HR-Softwareanbieter hat 3600 Vollzeit-Beschäftigte in der DACH-Region, den USA, Großbritannien und Australien zur aktuellen Arbeitsmarktlage befragt.

So glauben jeweils 72 Prozent der befragten Beschäftigten in der DACH-Region daran, dass ein hohes Engagement bei der Arbeit grundsätzlich mit Beförderung oder mit Gehaltserhöhung gewürdigt wird. 59 Prozent denken zudem, dass auf harte Arbeit stets Dank und Anerkennung folgen. 57 Prozent sind überzeugt, dass eine gute Arbeitsleistung sie vor Entlassung schützt. Knapp die Hälfte der Befragten glauben, dass sie mit ihrer Arbeit zum Unternehmenserfolg beitragen und dass sie die nötigen Skills für ihre Rolle besitzen.

Viele Befragte leisten Überstunden und überschreiten regelmäßig ihre Arbeitszeiten, obwohl nur sieben Prozent von ihnen der Meinung sind, dies sei für eine Beförderung notwendig. Männer erhalten diese Mehrarbeit allerdings deutlich häufiger bezahlt (63 Prozent) als Frauen (46 Prozent). Die Mehrheit der befragten Arbeitnehmer:innen schätzt sich selbst als leistungsstark ein, wobei mehr als 60 Prozent angeben, überdurchschnittliche Bewertungen durch ihre Führungskräfte zu erhalten. Etwas mehr als ein Drittel erwartet nach zwei bis fünf Arbeitsjahren eine Beförderung.

Doch der „Career Report“ macht deutlich, dass diese Erwartungen nicht erfüllt werden. So geben mehr als zwei Fünftel der befragten DACH-Angestellten an, dass sie ihren Job wechseln wollen, sobald sich die Wirtschaft erholt. Mit 46 Prozent sagt fast die Hälfte aller Befragten, dass sie nur aufgrund der wirtschaftlichen Umstände in ihrem derzeitigen Job bleiben. Die Hälfte aller befragten Führungskräfte bereitet sich bereits auf einen Jobwechsel noch in diesem Jahr vor. Von den Remote-Arbeitenden fühlen sich 38 Prozent in einer beruflichen Sackgasse.

Nur die unsichere Lage auf dem Arbeitsmarkt mit Einstellungsstopps und Entlassungen lässt die befragten Beschäftigten zunächst vor einer Kündigung zurückschrecken. Zwei Fünftel geben an, dass sie im vergangenen Jahr Entlassungen in ihren Unternehmen miterlebt haben. Knapp die Hälfte der Befragten ist zudem der Meinung, dass Unternehmen ihren Profit über die Bedürfnisse der Mitarbeitenden stellen. 45 Prozent der Mitarbeitenden möchte lieber auf weitere Karriereschritte verzichten, um die eigene Work-Life-Balance zu verbessern. 71 Prozent der Befragten würden ein gesetzliches „Recht auf Abschalten“ (Right to Disconnect) befürworten.

„In diesen ungewissen Zeiten verlässt zwar niemand freiwillig seinen Job. Die Mitarbeitenden bleiben aber auch nicht aus echter Verbundenheit bei ihren Unternehmen“, sagt Melanie Wagner, Country Managerin DACH von HiBob. „Der ‚Career Report‘ zeigt: Die Befragten sind durch die wirtschaftliche Lage verunsichert. Doch wer als Arbeitgebender auf Angst vor äußeren Umständen für seine Mitarbeiterbindung setzt, wird seine Talente auf lange Sicht trotzdem verlieren. Arbeitgebende müssen engagierte Leistung angemessen würdigen und eine Kultur schaffen, die langfristig motiviert und bindet: durch Wertschätzung, klare Karrierepfade mit nachvollziehbaren Entwicklungsschritten und Gleichberechtigung. So geht strategische Mitarbeiterbindung.“

Die Ergebnisse des „Career Reports“ zeigen auf, wie Unternehmen auf die Wechselbereitschaft ihrer Mitarbeitenden reagieren können. So sagen 15 Prozent der Befragten, sie würden für eine Beförderung eine Weiterbildung machen. 13 Prozent sind bereit, noch mehr Verantwortung in ihrem Job zu übernehmen. Sie wünschen sich dafür Schulungen in Problemlösung (27 Prozent), Leadership (20 Prozent), Kommunikation (22 Prozent), Zeit-, Projektmanagement und strategischem Denken (jeweils 19 Prozent).

Die weiblichen Studienteilnehmerinnen befürworten zudem Training in emotionaler Intelligenz (19 Prozent). Der Großteil der Unternehmen (79 Prozent) bietet laut „Career Report“ bereits Weiterbildungen an, 75 Prozent sogar mit einem digitalen Lernmanagement-System. Arbeitgebende können hier schnell und strukturiert ansetzen, um die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu erfüllen und ihre Zukunft im Unternehmen klar zu definieren.

Transparente und faire Leistungsbeurteilungen für alle Mitarbeitenden, unabhängig von Geschlecht und Herkunft, sollten ebenfalls Teil der Mitarbeiterbindung werden: Nur 64 Prozent der befragten Frauen geben an, dass sie an ihrem aktuellen Arbeitsplatz eine Leistungsbeurteilung erhalten haben – bei den Männern dagegen sind es 71 Prozent. Insgesamt hat ein Fünftel aller Befragten noch kein Jahresgespräch gehabt.

Weitere Informationen unter www.hibob.com/de.

Über die HiBob GmbH

HiBob hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeitsweise von Unternehmen in der modernen Arbeitswelt mit der HR-Plattform Bob zu verändern. Das intuitive und datengesteuerte hochmoderne Human Resources Information System (HRIS) passt sich an die neuen Arbeitsbedingungen an und kann global, dezentral und kollaborativ eingesetzt werden. Bob ist eine End-to-End-Lösung, die alle HR-Aufgaben vom Onboarding über die Verwaltung der Stamm- und Unternehmensdaten bis hin zum Offboarding über den gesamten Mitarbeiterlebenszyklus hinweg ermöglicht. Dabei stellt die Plattform die Unternehmenskultur in den Mittelpunkt. In die Plattform sind unter anderem ein Gehaltsabrechnungs- und ein Recruiting-Tool integriert.
Seit der Markteinführung von Bob Ende 2015 verzeichnet HiBob jährlich dreistellige Umsatzzuwächse. HiBob wurde 2024 bereits das dritte Mal in Folge in die Cloud-100-Liste des US-Wirtschaftsmagazins Forbes aufgenommen, in der nicht-börsennotierte Cloud-basierte Unternehmen vertreten sind. In der 9-Grid-Analyse der Fosway Group schnitt HiBob im Jahr 2024 im Vergleich mit anderen Cloud-HR-Anbietenden auf dem europäischen Markt als „Core Leader“ ab. Das US-amerikanische TIME Magazine zeichnete HiBobs Plattform als eine der „200 besten Innovationen des Jahres 2022“ aus.
Der internationale HR-Software-Anbieter wurde 2015 in Israel gegründet. Er beschäftigt insgesamt mehr als 1000 Mitarbeitende an Standorten in den USA, Großbritannien, Australien und der EMEA-Region. Mehr als 4100 multinationale Unternehmen auf der ganzen Welt wie Taxfix, Jimdo, Happy Socks, Fiverr oder TourRadar verlassen sich auf Bob. HiBob unterstützt aktuell rund 150 moderne, mittelgroße Unternehmen in der DACH-Region sowie mehr als 600 internationale Partner*innen mit DACH-Standorten. Allein in Deutschland ist Bob bereits in 450 Büros mit knapp 20.200 Mitarbeitenden in Anwendung. Die Plattform bietet 14 Sprachen inklusive Deutsch an.
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